Thomas Schönig zu Besuch beim FC-Echo

12033154_906498746103389_6514073926869647541_nLeiter der AG Fankultur – Thomas Schönig zu Besuch beim FC-Echo!

Dieser Diskussionsabend fand in einem kleineren Kreis mit ca. 16 Teilnehmern statt. Es nahm auch ein Vertreter des Südkurven e.V. teil.
Herr Schönig erläuterte die Entwicklung der Zusammenarbeit innerhalb der Fangemeinde, insbesondere der Ultras, ab dem „magischen“ Jahr 2012. Deshalb magisch, da ab diesem Zeitpunkt die Neuausrichtung des FC, unter der Führung von Hr. Spinner, begann.
Seit Herbst 2012 haben sich Vertreter des Clubs und verschiedener Fangruppen zu einer Arbeitsgruppe zusammengefunden. Das Ziel: Den Verein auch auf der Ebene der Fanclubs zu vereinen und Lösungen für Konflikte zu finden.
Den Vorsitz der AG hat der Strafrichter Thomas Schönig inne. Der 1. FC Köln wird vom hauptamtlichen Fanbeauftragten Rainer Mendel vertreten. Dazu gehört der AG Fankultur mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten und FC-Mitglied Wolfgang Bosbach ein ausgewiesener Experte in Sicherheitsthemen an.
Eines der zentralen Anliegen des Vorstands des 1. FC Köln ist es, eine Verbesserung im Zusammenwirken zwischen dem 1. FC Köln, seiner Fans inklusive der Ultra-Szene, Politik, Verbänden, Polizei und Medien zu erzielen.
Trotz einiger Rückschläge – insbesondere durch inakzeptable Vorfälle rund um die Derbys gegen Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach – hat der 1. FC Köln in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit Fans, Polizei und Politik eine spürbare Deeskalation erreicht, zu der die Arbeit in der AG Fankultur wesentlich beiträgt. Diese Zusammenarbeit der Netzwerkpartner ist alternativlos und der FC wird sie fortsetzen.
Anschließend, aber auch schon während der Ausführungen, kam es zu kontroversen, aber sachlichen Diskussionen. Wir mussten feststellen, dass es auch innerhalb unseres Fanclubs, eine unterschiedliche Sichtweise auf die Dinge gibt. Resultierend aus den unterschiedlichen Wissensstand, Erfahrungen und der eigene persönlichen Einstellung. Das ist in meinen Augen legitim und absolut akzeptabel. Es sollte nur nicht so weit gehen, dass man diese Fragen persönlich nimmt und dann in Ungerechtigkeit und Selbstgefälligkeit verfällt.
Wo wir uns alle einig sind, ist die Tatsache, dass man mit allen Fangruppierungen im Dialog bleiben sollte, aber alle Beteiligte, insbesondere die Ultras, ihrer Verantwortung dabei gerecht werden müssen.
Wir, das FC-Echo, sind bei aller Sympathie für die verschiedenen Gruppierungen, der Auffassung, dass der Verein als Solches, über allen anderen zu stehen hat.
Wir stehen aber weiterhin für alle interessierten Fanclubs und auch Einzelfans für einen Austausch zur Verfügung.
Wir stehen für eine bunte Fankultur, aber nicht um jeden Preis.

Wir wünschen Hr. Schönig für seine Tätigkeit weiterhin gute Nerven und viel Erfolg.

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